Wie wird ein Essen zu einem Lieblingsgericht?
«Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht!», lautet ein altes Sprichwort. Und es ist etwas Wahres dran. Denn je besser wir eine Speise kennen, desto lieber mögen wir sie auch. Je häufiger wir etwas schon gegessen haben, desto lieber essen wir es auch noch einmal.
Der Körper lernt bereits in der Kindheit die Wirkung von Informationen. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass der Geschmack sogar schon im Mutterleib geprägt wird: Was die schwangere Mutter gerne isst, mag später auch das Baby.
Manche Vorlieben aber teilen alle Menschen - denn sie sind uns angeboren. Süsses zum Beispiel mögen einfach alle. Denn süss signalisiert: Das ist nicht giftig.