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Warum bekommt der Specht kein Kopfweh?

Man will sich das lieber gar nicht vorstellen: Es ist, als ob du deinen Kopf mit einer Geschwindigkeit von 25 km/h gegen die Wand krachen lässt - und das bis zu 20-mal pro Sekunde, 12 00-mal am Tag. Aua! Für einen Specht gehört das Klopfen zum Leben. Der Vogel sitzt am Baumstamm und hackt mit seinem kräftigen Schnabel unermüdlich ins Holz. Wie hält er das nur aus?
Forscher haben herausgefunden, dass Spechte eine ganze Reihe von Spezial-Vorrichtungen haben, um keine Gehirnerschütterung zu bekommen. Ihr Schädel ist besonders dick, das kleine Gehirn sitzt fest darin und kann so beim Klopfen nicht von innen gegen die Schädeldecke krachen.
Vor allem schützen starke Muskeln das Gehirn. Eine Millisekunde vor dem Aufprall spannen sie sich an und leiten die Schockwellen sozusagen um das Gehirn herum.

 

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