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Die Energie des elektrischen Stroms wird im Glühdraht der Glühbirne in Strahlung umgewandelt und als Licht und Wärme in die Umgebung abgegeben.
Glühbirnen gibt es in allen möglichen Grössen und Formen. Für Maschinen braucht man zum Beispiel kleine, farbige Glühlämpchen, zur Beleuchtung eines Raums eher grosse, durchsichtige Glühbirnen. Auch das Vorderlicht der Autos wird mit winzigen Glühbirnen erzeugt. Allen gemeinsam ist ein kleiner, dünner Draht im Inneren der Birne, der für das Leuchten sorgt.
Ein Stromfluss bringt den Draht zum Glühen
Schliesst man die Glühbirne an eine Stromquelle an, wird der Strom durch zwei dicke Zuleitungsdrähte zum Glühdraht in der Mitte der Glühbirne geleitet. Der Draht in der Mitte ist sehr fein. Der Strom muss sich regelrecht durch diese enge Stelle zwängen. Die so entstehende Reibung macht den Draht extrem heiss (fast 2500 Grad Celsius) und bringt ihn zum Glühen.
Die Zusammensetzung des Glühdraht macht's
Man kann viele Stoffe zum Glühen bringen, aber leuchten tun sie deshalb noch lange nicht. Wir Menschen nehmen Licht nur dann wahr, wenn es in einer bestimmten Wellenlänge strahlt. Damit der Glühdraht in der Glühbirne nicht bloss glüht, sondern auch leuchtet und sichtbares Licht abstrahlt, muss der Draht aus speziellen Stoffen hergestellt sein.
Frühere Glühlampen bestanden hauptsächlich aus Kohle, Tantal oder Osmium. Heutzutage sind die Glühdrähte vor allem aus dem Element Wolfram gemacht. Werden Glühdrähte aus diesen Stoffen stark erhitzt, geben sie vor allem Licht und etwas Wärme ab.
Nach langem Gebrauch geht die Glühbirne kaputt
Wenn nach langem Gebrauch die Glühbirne kaputt geht, liegt das meist an einem gerissenen Glühdraht. Denn durch die grosse Hitze schmilzt irgendwann das Metall des Drahts an einer schwachen Stelle und der Draht reisst.
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Quelle: simplyscience.ch Redaktion