Warum dreht sich die Sonnenblume der Sonne nach?

Nur die Knospen drehen sich zur Sonne. Dadurch verschaffen sie sich mehr Sonnenergie, um besser und schneller zu wachsen.

 

Wenn man an Sonnenblumen denkt, stellt man sich ganze Gruppen von Pflanzen vor, welche mit ihren gelben Köpfen immer die Sonne anschauen und sich während der Wanderung der Sonne innerhalb eines Tages ständig mit ihr mitdrehen. Das stimmt nicht ganz. Nur die Knospen drehen sich im Verlauf des Tages der Sonne nach. Sobald die Knospen ausgewachsene Blüten sind, erstarren sie und zeigen immer in die gleiche Richtung.

 

Im Knospenstadium ist die Blüte noch geschlossen. Damit die Knospe zu einer Blüte wachsen kann, braucht sie sehr viel Energie. Die Knospen drehen sich zur Sonne, um so möglichst viel Sonnenenergie zu tanken.

 

Sogenannte Motorzellen drehen die Knospen der Sonnenblume. Sie befinden sich unterhalb der Knospen in verdickte Stellen, an denen sich die Sonnenblumen ausdehnen und zusammenziehen können. Diese bewegliche Stelle kann man sich wie ein menschliches Gelenk vorstellen. Dort werden die Knospen der Sonnenblume in die richtige Richtung - also zur Sonne - gedreht.


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Quelle: Redaktion SimplyScience

 

 

 

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