Warum frieren Eisbären nicht?

Weil ihr dichtes und leicht öliges Fell sie vor Nässe und Kälte schützt und ihre dicke schwarze Haut viel Sonnenwärme aufnimmt und speichert.
Die Eisbären mögen es kalt, deshalb leben sie in freier Wildbahn ausschliesslich in kalten Regionen um den Nordpol. Während wir Menschen längst erfrieren würden, haben es die Eisbären selbst bei minus 70°C noch gemütlich warm.

Öliges Fell
Das liegt zum Einen an ihrem Fell und zum anderen an ihrem fetthaltigen Körper. Das Fell der Eisbären ist sehr dicht, leicht ölig und wasserabweisend. Ein Eisbär, der aus dem Wasser steigt, kann mühelos alle Nässe abschütteln, bevor diese gefriert.
Dazu kommt, dass das dichte Haargeflecht ein Luftpolster um den Eisbärenkörper bildet. Die dicht stehenden Fellhaare schliessen Luft ein und bilden so eine Isolierschicht. Dadurch kann die Körperwärme nicht mehr so leicht entweichen. Die einzelnen Eisbärenhaare sind ausserdem stark gekräuselt, was den Isoliereffekt noch verstärkt.
Und noch etwas bewirken die Haare: Sie geben dem Eisbären beim Schwimmen mehr Auftrieb. Immerhin werden Eisbären bis zu 800 Kilogramm schwer!
Jeden Frühling wächst den Eisbären ein neues Fell, und das alte fällt ab. Es ist weiss, damit der Bär im Schnee und Eis gut getarnt ist und sich besser an seine Beute, die Robben, heranschleichen kann.

Schwarze Haut und eine dicke Fettschicht
Die dicke schwarze Haut der Eisbären nimmt, wie alle schwarzen Oberflächen, die Sonnenstrahlen sehr gut auf und speichert sie für längere Zeit. Die darunter liegende Fettschicht sorgt für weiteren Kälteschutz. Somit macht den Eisbären auch das Schwimmen im eisigen Wasser nichts aus.

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Quelle: Redaktion SimplyScience

 

 

 

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