Ist Matschen wirklich gesund?

Bild: © OlgaKok/shutterstock.com

Matschen ist gesund: Wer als Kind ausgiebig mit Dreck in Berührung kommt, hat ein kleineres Risiko, später Allergien zu entwickeln. Das haben Forscher in den 1980erJahren festgestellt. Sie vermuteten: Wenn das Immunsystem in der Kindheit durch alle möglichen Erreger trainiert wird, ist das gut. Sonst richtet es sich später womöglich gegen den eigenen Körper – Allergien entstehen.

Das Ganze heisst «Hygiene-Hypothese». Es ist also eine Annahme, bewiesen ist sie nicht. Was dafür spricht: Immer mehr Leute haben Allergien und wir leben in immer grösserer Sauberkeit. Wer auf dem Bauernhof gross wird, bekommt seltener Heuschnupfen.

Inzwischen gibts erste Beweise: Deutsche Forscher haben herausgefunden, dass Heuschnupfen und Asthma seltener sind, wenn Kinder und deren Mütter im ersten Lebensjahr regelmässig im Kuhstall waren. Tierisch gut!

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