Lars Forster – Richtig gut im Schlamm

Das grosse SPICK-Interview mit dem Mountainbike Profi

Bild: © Ego-Promotion/Swiss Cycling

Wieso hast Du Dich gerade fürs Mountainbike entschieden?
Ich habe viele Sportarten ausgeübt, aber das Mountainbiken hat mir am meisten Spass gemacht, und ich hatte Erfolg.

Ist Deine ganze Familie sehr sportlich, oder wie kamst Du zum Mountainbiken?
Zu Biken bin ich gekommen, weil mein Vater früher MTB-Marathon-Rennen bestritten hatte und wir am Wochenende oft Ausfahrten machten.

Was fasziniert Dich am Mountainbiken?
Die Zeit, die man draussen verbringt und die schönen Orte, die man mit dem Bike erkunden kann. Auch das Rennen an sich fasziniert mich, der Kampf, Mann gegen Mann.

Was ist deine Spezialität?
Ich bin ein ganz guter Allrounder, aber wenn der Boden tief und schlammig ist, dann bin ich besonders gut.

Hast Du ein Vorbild – und falls ja, wer und wieso?
Das war Thomas Frischknecht, weil es ihm gelang, im Biken und im Radquer zu den Besten zu gehören; ich bewundere ihn auch heute noch. Weil er immer noch Topfit ist und einen sehr guten Job als Team-Manager macht.

Du fährst heute an der Weltspitze mit, bist im gleichen Team wie Nino Schurter. Was ist das für ein Gefühl?
Es fühlt sich immer noch unwirklich an. Früher schaute ich die Athleten, die es aufs Podest schafften, immer mit grossen Augen an, und jetzt gehöre ich auch zu denen. Das ist schon sehr schön.

Im letzten August wurdest Du in Glasgow Mountainbike-Europameister. Was braucht es, um als Mountainbiker ganz an die Spitze zu kommen?
Am Wichtigsten sind die Leidenschaft für den Sport sowie die Disziplin. Und man sollte immer ein Ziel vor Augen haben.

Beim Mountainbiken gibt es immer wieder steile und rasante Abfahrten – was ist in diesen Abfahrten für Dich am schwierigsten?
Das Limit zu finden, mich stets an der Obergrenze zu bewegen. Ich darf also weder zu wenig noch zu viel Risiko eingehen, weil ich sonst entweder Zeit verliere oder womöglich stürze.

Braucht es manchmal auch Mut, in hohem Tempo eine Strecke runterzufahren?
Bei der Streckenbesichtigung braucht es manchmal für die eine oder andere Passage ein bisschen Mut, aber nach mehrfachem Befahren der anspruchsvollen Passagen ist das kein Problem mehr.

Welches sind Deine grössten sportlichen Ziele in dieser Saison?
Ich will im Weltcup zu den drei Besten gehören.

Was ist Dein grösstes Ziel überhaupt?
Der Gewinn einer Olympiamedaille.

Was rätst Du SPICK-Fans, die dir nacheifern wollen?
Das Allerwichtigste ist, an seinem Sport Freude zu haben.

Was war Dein liebstes Kinderbuch?
Ein Lieblingskinderbuch hatte ich nicht, aber die Geschichten von Asterix und Obelix habe ich alle gelesen.

Was war Dein liebster Kinderfilm?
Kevin allein zu Hause.

Kennst Du den SPICK?
Klar, früher habe ich ihn oft gelesen.

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